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Die Unterstützung junger Künstlerinnen und Künstler sowie die Bereitstellung von Ausstellungsplattformen sind essenziell für die Förderung einer dynamischen und widerstandsfähigen nationalen Kunstszene. Solche Möglichkeiten helfen nicht nur dabei, nachhaltige künstlerische Karrieren aufzubauen, sondern fördern zugleich kulturelle Innovation, indem sie neue Perspektiven und vielfältige Stimmen in den breiteren künstlerischen Diskurs einbringen.
Als Reaktion auf die begrenzte Präsenz junger luxemburgischer Künstlerinnen und Künstler bei der Luxembourg Art Week entschied die lokale Vereinigung hinter Take Off — dem Bereich der Messe, der dem künstlerischen Nachwuchs gewidmet ist — einen Stand ausschließlich für junge Kunstschaffende aus Luxemburg zu schaffen. Diese Initiative ermöglichte es dreizehn luxemburgischen Künstlerinnen und Künstlern, ihre Arbeiten neben achtzig lokalen und internationalen Galerien zu präsentieren und ein Publikum von rund 17.000 Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, wodurch ihre professionelle Sichtbarkeit erheblich gesteigert wurde.
Kuratiert von Danielle Igniti, griff Tropismes die Metapher von Pflanzen auf, die sich dem Licht zuwenden, um zu wachsen. Damit wurden Künstlerinnen und Künstler hervorgehoben, die auf ähnliche Weise ihre innere Antriebskraft nutzen, um sich nach außen zu öffnen und Kraft aus ihrem Umfeld zu schöpfen. Die Ausstellung bot den Besucherinnen und Besuchern durch jeweils zwei emblematische Werke einen intimen Einblick in die individuelle Welt der Kunstschaffenden und machte zugleich die Vielfalt und Lebendigkeit der zeitgenössischen Kunstpraxis in Luxemburg sichtbar. Zu den vertretenen Künstlerinnen und Künstlern gehörten Robin Bigret, Elshan Rozafa, Lisa Kohl, Jil Lahr, Nathalie Lesure, Alex Macedo, Jeremy Palluce, Armand Quetsch, Letizia Romanini, Marc Schroeder, Eric Schumacher, Alexandra Uppman sowie Daniel Wagener.
Indem jungen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit gegeben wird, ihre Arbeiten in einem hochkarätigen Kontext zu präsentieren, fördern solche Initiativen wichtige Sichtbarkeit, professionelle Entwicklung und künstlerisches Selbstvertrauen. Gleichzeitig schaffen sie Raum für Experimentierfreude und tragen wesentlich zum fortlaufenden Wachstum, zur Relevanz und zur internationalen Wahrnehmung der luxemburgischen Kunstszene bei.

