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Nachhilfeunterricht gilt als bekannter Faktor für die Verschärfung sozialer Ungleichheiten. Da er weitgehend den Mechanismen von Angebot und Nachfrage unterliegt, können einkommensstarke Familien nicht nur mehr Unterrichtsstunden finanzieren, sondern auch unter besonders renommierten Lehrkräften wählen. Das in Luxemburg ansässige Sozialunternehmen Nyki setzt hier mit einem neuen Modell an, das diesen Ungleichheiten entgegenwirken soll: Schülerinnen und Schüler aus einkommensschwächeren Familien erhalten Nachhilfe zu ermäßigten Preisen, die sich am Familieneinkommen orientieren.
Rund ein Drittel der von Nyki betreuten Lernenden profitiert von diesen reduzierten Tarifen und nimmt im Durchschnitt sogar mehr Wochenstunden in Anspruch als jene, die den regulären Preis zahlen. So können bestehende Lernrückstände gezielt aufgeholt werden. Gleichzeitig gelingt es Nyki, die Nachfrage von Schülerinnen und Schülern in schwierigen Lebenslagen zu bedienen und sicherzustellen, dass die Lehrkräfte für ihre geleisteten Stunden angemessen vergütet werden.