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Während das Kulturministerium die Schaffung neuer Musik fördert, indem es luxemburgische Komponisten und Einwohner mit führenden lokalen Ensembles zusammenbringt, gibt es kaum Unterstützung für ansässige Komponisten, die mit ausländischen Ensembles zusammenarbeiten möchten. Für die Entwicklung ihrer Karriere ist es jedoch äußerst wichtig, dass sie ihre Netzwerke erweitern und ihre Musik weit über unsere Grenzen hinaus bekannt machen können.
Das Rainy Days Festival der Philharmonie Luxemburg fungiert als Forum für neue Musik und verfolgt unter anderem das Ziel, das Netzwerk der in Luxemburg ansässigen Komponisten und Musiker zu erweitern. Es ist daher ein idealer Ort, um luxemburgischen Komponisten neue Unterstützung zu bieten und ihnen bessere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit weiter entfernten Ensembles zu geben.
Zu diesem Zweck hat die Philharmonie ein Projekt ins Leben gerufen, das die Finanzierung einer neuen Musikkomposition eines luxemburgischen oder in Luxemburg ansässigen Komponisten ermöglicht. Diese wird dann von professionellen Ensembles aus dem Ausland aufgeführt. Die neue, 12 bis 25 Minuten lange Musikkomposition würde dann während des Rainy Days Festivals von professionellen Ensembles aus dem Ausland aufgeführt werden.
Durch die Übernahme der mit diesem Auftrag verbundenen Honorare für Musiker und Komponisten trägt dieses Projekt zum Aufbau des luxemburgischen Musikerbes bei.
Im Jahr 2025 komponierte Nik Bohnenberger (Jahrgang 1994) das Stück "hands, drum – three bones", das beim Rainy Days Festival 2025 vom Straßburger Kollektiv lovemusic uraufgeführt wurde und 2026 auch in Marseille und Montreal aufgeführt werden soll.